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  Heiligenkreuz, 14.11.2015

 Sponsion 2015 an der Theol.-Phil. "HS BXVI." HeiligenKreuz

 Mit Abt Maximilian Heim, Rektor P.Karl Wallner und einem besonderen Gast aus Rom, dem Präfekten der Glaubenskongregation Gerhard Müller, der anlässlich des Terrors in Paris meinte:  "Nur die Liebe überwindet den Hass !"

 Kardinal Gerhard Ludwig Müller war zum 40-Jahr-Jubiläum des Priesterseminars Leopoldinum, das einst rechtlich zu seiner früheren Diözese Regensburg gehörte, nach Heiligenkreuz gekommen.   In seine Ansprache bei der Sponsionsfeier für 27 Absolventen der Hochschule Benedikt XVI., die zu 'Magistri theologiae' spondiert wurden, referierte der Präfekt der Glaubenskongregation über das Wesen des Christentums aus Anlass von 10 Jahren Enzyklika "Deus Caritas est" - auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in Paris.   Das Christentum sei eine Religion der Liebe.   Es sei zu wenig, von "europäischen Werten" zu sprechen und diese sogar zu beschwören, wenn man zugleich die christlichen Wurzeln Europas verleugne oder sogar gezielt eine Entchristlichung betreibe, wie das vielfach geschieht.   Das Christentum lehre, dass nur die Liebe den Hass überwindet.

  Von den 27 Spondierten sind sieben bereits Priester, sechs Diakone, neun Ordensleute, weitere sechs Seminaristen.


 Hier das Statement des Kardinals bezüglich Terror im Wortlaut:

 "Liebe junge Freunde, ich bin gerade eingeladen im Kloster Heiligenkreuz zu einer schönen gottesdienstlichen Feier, aber in diesem Moment sind wir alle sehr bedrückt von diesem furchtbaren Anschlag auf die Menschen in Paris.   Manchmal wird dann gesagt, das ist ein religiöser Hintergrund für Gewalt, aber in Wirklichkeit ist ja Religion die Verbindung zu Gott, zu Gott, der uns Menschen erschaffen hat, der uns liebt, der uns zu Brüdern und Schwestern macht. Er ist der Gott des Lebens und der Liebe und der Wahrheit und er ist absolut dagegen, dass wir Menschen uns einander umbringen und uns sogar noch auf seinen Namen berufen.

 In dieser Situation ist es ganz wichtig, dass wir zusammenstehen, dass wir alle Feindschaften gegeneinander, Vorurteile überwinden; dass wir verstehen wir sind Brüder und Schwestern vor Gott, auch die Unterschiede im Glauben müssen dazu führen, dass wir uns wechselseitig noch mehr verstehen lernen, wechselseitig helfen, dass wir aber als Christen auch besonders diesen Weg der Zuneigung, der Solidarität und der Liebe miteinander gehen.   Dazu möchte ich alle einladen, dass wir uns darauf besinnen, dass Jesus Christus gekommen ist zu uns Menschen, er ist der Sohn Gottes, er hat unser menschliches Leben geteilt; er hat auch so viel erlitten, ja am Ende hat man ihn sogar ans Kreuz geschlagen als einen Verbrecher, als einen Aufrührer gekreuzigt; aber er ist von den Toten auferstanden und hat und hat uns Menschen Hoffnung gegeben und daraus leben wir in unserem christlichen Glauben.

 Das ist der Weg, den wir gehen, der Weg der Liebe und der Verständigung, der Überwindung des Leidens und nicht des Zufügens von Leiden anderen Menschen gegenüber.   Das gilt für uns alle persönlich in unserem Herzen, dass wir den Frieden Gottes erleben, aber auch in unserem Zusammensein, in unseren Familien, in den Gemeinschaften, in denen wir leben, am Arbeitsplatz, in den Pfarreien, in den Diözesen, in der ganzen Weltkirche.   Das ist unser Weg, denn Gott ist der Gott der Liebe und des Lebens.   Ich grüße Euch alle ganz herzlich!"


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