
Firm-Messe um 08h30
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Firm-Messe um 10h30
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Stiftskirche Seitenstetten, 03.06.2017
Bezug nehmend auf das Evangelium zieht der Abt den Vergleich mit dem Apostel Thomas, der die Spendung des hl. Geistes und den Auftrag an die Apostel verpasste.
"Er versäumte es, weil er nicht in der Gemeinschaft der Glaubenden war - und die Folge davon sei: er kann deshalb nicht glauben. Wer den hl. Geist nicht empfängt, kann nicht glauben. Und wer nicht glauben kann, ist arm dran. Vielleicht hat er sich ja gedacht: 'Jesus ist tot - was soll ich da noch erwarten?'. Schließlich aber siegt seine Neugier, er will es unbedingt wissen: 'Ich glaub's erst, wenn ich meine Finger …'. Eine Woche später war er dabei."
Abt Petrus freut sich besonders über die, die sonst nicht dabei sind. Sie dürfen etwas erwarten, das Folgen hat: den hl. Geist nämlich, der sie zum Glauben führen will. "Jesus ist gegenwärtig: 'Schau Thomas, nimm deine Finger, prüfe selbst …!' Thomas ist völlig überrascht, 'geflasht': 'Mein Herr und mein Gott!', stammelt er. Ob er wirklich hingegriffen hat, steht nicht im Evangelium. Er war so berührt, dass er keine weiteren Beweise mehr brauchte. Wer einen Menschen total gern hat, sieht auch seine Schwächen und Wunden, bohrt aber nicht darin. Wir müssen lieben lernen, nicht perfekt sein. Wir dürfen kritisch sein. Christus will uns nicht im Glauben prüfen, sondern berühren."
Abt Petrus wünscht den Firmlingen besonders diese Erfahrung, berührt zu werden: "Bleibt neugierig, forscht im Glauben und sucht die Gemeinschaft der Glaubenden: dort könnt ihr Christus finden! Lasst euch berühren, so wie wir Firmspender euch berühren. Lasst euch diese Chance nicht entgehen! Sucht die Gemeinschaft der Glaubenden, dann findet ihr Christus. Sucht Gott, dann findet ihr das Leben!".
DekanatsFirmung mit Abt Petrus und Altabt Berthold
Stiftskirche Seitenstetten, 03.06.2017
Bezug nehmend auf das Evangelium zieht der Abt den Vergleich mit dem Apostel Thomas, der die Spendung des hl. Geistes und den Auftrag an die Apostel verpasste.
"Er versäumte es, weil er nicht in der Gemeinschaft der Glaubenden war - und die Folge davon sei: er kann deshalb nicht glauben. Wer den hl. Geist nicht empfängt, kann nicht glauben. Und wer nicht glauben kann, ist arm dran. Vielleicht hat er sich ja gedacht: 'Jesus ist tot - was soll ich da noch erwarten?'. Schließlich aber siegt seine Neugier, er will es unbedingt wissen: 'Ich glaub's erst, wenn ich meine Finger …'. Eine Woche später war er dabei."
Abt Petrus freut sich besonders über die, die sonst nicht dabei sind. Sie dürfen etwas erwarten, das Folgen hat: den hl. Geist nämlich, der sie zum Glauben führen will. "Jesus ist gegenwärtig: 'Schau Thomas, nimm deine Finger, prüfe selbst …!' Thomas ist völlig überrascht, 'geflasht': 'Mein Herr und mein Gott!', stammelt er. Ob er wirklich hingegriffen hat, steht nicht im Evangelium. Er war so berührt, dass er keine weiteren Beweise mehr brauchte. Wer einen Menschen total gern hat, sieht auch seine Schwächen und Wunden, bohrt aber nicht darin. Wir müssen lieben lernen, nicht perfekt sein. Wir dürfen kritisch sein. Christus will uns nicht im Glauben prüfen, sondern berühren."
Abt Petrus wünscht den Firmlingen besonders diese Erfahrung, berührt zu werden: "Bleibt neugierig, forscht im Glauben und sucht die Gemeinschaft der Glaubenden: dort könnt ihr Christus finden! Lasst euch berühren, so wie wir Firmspender euch berühren. Lasst euch diese Chance nicht entgehen! Sucht die Gemeinschaft der Glaubenden, dann findet ihr Christus. Sucht Gott, dann findet ihr das Leben!".